Biskuit backen

Wer Biskuit backen kann, dem ermöglichen sich eine Vielfalt an Rezepten. Je nach Rezept wird der Biskuit oft variiert.
So braucht man beispielsweise für eine Torte die aus mehreren Schichten besteht einen festen Biskuit wie etwa bei meiner Topfen-Mango-Torte oder als dunklen Biskuit für meine Heidelbeer-Torte.
Für Blechkuchen darf es ruhig ein klassischer Biskuit sein, der im besten Fall flaumig und saftig ist wie beispielsweise bei der Topfenschnitte. Für das durchschnittliche Blech ist ein Biskuit von 4 Eiern ausreichend.

In diesem Beitrag beantworte ich schrittweise die Frage WIE man einen Biskuit herstellt.

  1. Egal welchen Biskuit ich backe, ich trenne bei jedem Biskuit die Eier und schlage einen Schnee (Anleitung). Auch wenn der Biskuit fest werden soll bin ich der Meinung, dass man ein gewisses Maß an Flaumigkeit erhalten soll. In einigen Rezepten (meist bei festen Biskuits) wird der Schnee mit dem gesamten Zucker geschlagen – dann kann der Schritt 2 übersprungen werden.
  2. Zum Dotter gebe ich den gesamten Zucker. Die Mischung schlage ich mit einem Quirl (Küchenmaschine, Mixer, per Hand) solange bis eine zähe Masse entsteht. Die Farbe der Masse sollte ein helles orange sein. Im Zweifel lieber etwas länger als zu kurz schlagen.
  3. Je nach Rezept vermenge ich die restlichen trockenen Zutaten und hebe geduldig abwechselnd Teile des Schnees und der trockenen Mischung unter. Mit einer Teigspachtel eine handvoll Schnee aufnehmen und unter Dottermasse heben. Immer mit dem Teichspachtel bis auf den Boden fahren und die Dottermasse aufheben. Den Schnee dabei nicht zu viel rühren – dann geht die Luft raus. Nun etwa zwei Hände voll der trockenen Mischung unter die entstandene Dotter-Schneemasse heben. Dies braucht mehr Unterheben als der Schnee, man soll vom Mehl nichts mehr sehen. Nun abwechselnd mit dem Schnee und dem Mehl weitermachen. Es sollte nun eine luftige Masse entstanden sein.
  4. Nun die Masse in die gewünschte Form geben und in das vorgeheizte Rohr mit Heißluft 160 Grad goldbraun backen. Wenn man mit der Hand auf den Biskuit leicht raufdrückt sollte er noch nachgeben. Im Zweifel mit einem Zahnstocher reinstechen. Wenn der Zahnstocher trocken bleibt ist der Biskuit fertig.
  5. Abhängig von der weiteren Verarbeitung des Biskuits soll dieser in der Form abkühlen. Soll der Biskuit etwa für eine Torte durchgeschnitten werden, so soll der Biskuit bestenfalls eine ganze Nacht sitzen – dann saugt er die Füllung besser auf.