Bärlauchpesto

Als Kind vom Land hat man Zugriff auf allerlei Gewächse auf Wiese und Wald. Zuvor hatte ich zum ersten Mal bewusst Bärlauch im Supermarkt gesehen und mich gewundert wer sowas um so teures Geld kauft. Als Kind hatten wir viel in einem Waldstück gespielt wo es unmengen von Bärlauch gab. So machte ich mich auf den Weg in diesen Wald um Bärlauch zu sammeln und ja, die Unmengen waren auch Jahre später noch vorhanden.

Bereits als Kinder hatte man uns gelehrt mit Ende April/Anfang Mai ist das Bärlauchpflücken vorbei. Zu dieser Zeit kommen bereits die Maiglöckchen deren Blätter giftig sind. Wobei die Bärlauchblätter selbst wirklich einen sehr scharfen Geruch haben (vergleichbar mit Knoblauch) und die Blätter der Maiglöckchen nicht.

Zutaten:

  • ca. 100 g geschnittenen Bärlauch
  • 50 g Pinienkerne
  • 1/4 l Olivenöl
  • etwas Schafs- oder Ziegenkäse (meine Familie mag keinen Parmesan der sonst verwendet wird)

Zubereitung:

  • Die Pinienkerne anbraten und mit dem geschnittenen Bärlauch und der Hälfte vom Olivenöl zerkleinern bzw. pürieren.
  • Je nach gewünschter Konsistenz noch Öl dazugeben.
  • Den Käse beimengen und nochmal vermischen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • In Gläser abfüllen und mit Öl bedecken. Kühl lagern.

CC Erfahrung & Tipps:

  • Beim Pesto herstellen kommen meine Küchengeräte an ihre Grenzen. Unbedingt ein leistungsstarkes Gerät für das zerkleinern bzw. pürieren verwenden sonst ist das wie bei mir eine mühsame Gelegenheit.
  • Das Pesto kann man nicht nur auf Nudeln geben sondern auch als Aufstrich auf Weißbrot oder mit Topfen vermischen für einen milderen Bärlauchgeschmack. Ansonsten auch als Dip für Rohkost oder Fisch.

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